Samstag, 9. April 2016

Eins wird Zwei




Der Tetraeder ist ein von vier gleichseitigen Dreiecken begrenzter Körper.
Er ist der einfachste geometrische Körper, mit den wenigsten Ecken, Flächen und Kanten.
Auch ist er der Ausgangspunkt des geometrischen Modells, das mir gezeigt wurde.
Mit dem Tetraeder kann veranschaulicht werden, wie aus dem Einen - der Quelle allen Seins - die erste Teilung stattfindet.





Wird ein weisser Tetraeder an der unteren Spitze geöffnet und die Seiten werden nach oben umgeklappt, zeigt die schwarze Innenseite nach aussen. 
Nun findet der umgekehrte Vorgang statt.
Aus einem geometrischen Körper werden zwei geometrische Körper mit exakt der gleichen Form, jedoch mit einer anderen Ausrichtung im Raum: Der eine zeigt mit der Spitze nach oben, der andere nach unten.

In der ersten Teilung geht es daraus folgend um Themen wie:

- Innen und aussen                        Wie innen so aussen
- Oben und unten                           Wie oben so unten
- Unsichtbar und sichtbar               Wie das Unsichtbare das Sichtbare               
- Geist und Materie                         Wie der Geist so die Materie

Das Beispiel des Wasserkreislaufes veranschaulicht, dass ein ständiger Wechsel zwischen diesen Polen stattfindet.
Die ganze Welt soll in jeder Nanosekunde sich in dem Einen auflösen und wieder neu erscheinen.

Da beide Tetraeder eins sind, ist ihre Wechselbeziehung gross.
Beide brauchen einander und können ohne den Gegenpol nicht existieren.
Dies kann auch an einem weiteren geometrischen Phänomen  der dualen Körper gezeigt werden.
Ein dualer Körper entsteht, wenn die Mittelpunkte der Flächen eines Körpers miteinander verbunden werden.
Am Beispiel des Tetraeders sieht das so aus.





Dieser Vorgang kann sowohl ins Kleine (Mikro) wie ins Grosse (Makro) unendlich wiederholt werden.

Im nächsten Post werde ich über zwei Wege der Wechselwirkung der beiden Tetraeder schreiben und wie aus Zwei Vier wird.

Herzliche Grüsse
Ch. Irene Kuhn




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